Alarmkarte

  Alarmkarte 4 aktiv.

 

Die Kinderfeuerwehr hat sich am 10.02.2020 mit dem Brauchtum der Narrenzunft Bad Schussenried befasst. In einer interessanten Führung durch Sitzungspräsident Wolfgang Mayerföls durch das Haus des Brauchtums konnten die Kinder viel Neues und Interessantes über das Brauchtum der Narrenzunft lernen. Es wurden die einzelnen Masken und der Hofstaat erkundet, der Schussenrieder Narrenschlager gemeinsam gesungen und in einer Polonaise durch das Haus des Brauchtums gezogen. Alle waren mit viel Begeisterung bei der Sache. Jeder erhielt zum Abschluss von Präsident Markus Gögler ein Getränk und den Törle-Pin der Narrenzunft.

Herzlichen Dank an die Narrenzunft und die musikalische Begleitung für diese Eindrücke und die Einstimmung in die fünfte Jahreszeit. Schuri, Schura, Schurum!
 
Bild/Text: Kinderfeuerwehr

Bildrechte: Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried

Hohen Besuch hat sich am letzten Übungsabend in diesem Jahr bei der Kinderfeuerwehr Bad Schussenried angekündigt – Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller. Für diesen besonderen Abend hatten sich die Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehr etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Passend zur Vorweihnachtszeit machte sich die ganze Meute mit der Kreisbrandmeisterin in die Weihnachtsbäckerei. Unter professioneller Begleitung von der Bäckerei Laux aus Otterswang wurden leckere Plätzchen gebacken. Ausgerüstet mit großartigen Nikolausmützen wurde emsig der Teig geknetet und gerollt, Stern- und Weihnachtsbaumplätzchen ausgestochen und nachdem sie mit Ei bestrichen wurden in den Ofen geschoben. Während die Plätzchen im Ofen schon braun wurden, nutzten die Kinder die Zeit, der Kreisbrandmeisterin einige Fragen zu stellen. Die Kinder erfuhren dabei einige spannende Informationen über den Alltag einer Kreisbrandmeisterin und das, dass Löschen gar nicht zu ihren Hauptaufgaben zählt. Geduldig wurde von Charlotte Ziller jede Frage beantwortet, die auch sichtlich Spaß am Backen hatte. Mit leckeren Plätzchen, die jedes Kind mit nach Hause nehmen durfte, ging ein erfolgreiches Übungsjahr der Kinderfeuerwehr Bad Schussenried zu Ende. Ein besonderer Dank geht an Dorothea und Christian Laux von der Bäckerei Laux, der Jakob-Emele-Realschule für die Benutzung der Schulküche und Frau Kreisbrandmeisterin Charlotte Ziller für ihren Besuch. Ein Anliegen vom Kinderfeuerwehrleiter Thomas Jaster war es noch allen Kindern, Eltern und Betreuern sowie allen Gönnern der Kinderfeuerwehr seinen Dank für ein spannendes Jahr auszusprechen und allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes Neues Jahr zu wünschen.

Alexa ist eine lauernde „Stromräuberin“, der Router sowieso und warum muss es eine digitale Uhr sein, eine analoge tut’s doch auch  – das sind nur drei Ergebnisse von vielen, die die 42 frischgebackenen Juniorklimaschutz-Managerinnen und -Manager für Feuerwehren im Rahmen des bisher bundesweit einmaligen Klimaschutz-Pilotprojekts ermittelt haben. Vergangen Freitag haben die Jungs und Mädels der Bad Schussenrieder Kinderfeuerwehr und der Jugendfeuerwehr gemeinsam mit ihren Ausbildern und der unterstützenden Energieagentur in der vollbesetzten Stadthalle das Projekt und die Ergebnisse mit einem spritzigen Programm vorgestellt. Fazit des Abends: Die Energiewende in Bad Schussenried ist möglich, jeder kann einiges für mehr Klima- und Umweltschutz mit einfachen Mitteln beitragen und der gesamte Strom für die Haushalte könnte in Bad Schussenried durch Photovoltaik erzeugt werden. Letzteres hat Walter Göppel, Geschäftsführer der gemeinnützigen Energieagentur Ravensburg am Abend verraten, denn die Energieagentur hat sämtliche Dächer von Privatgebäuden unter die Lupe genommen und untersucht, ob sich diese für die Nutzung von Sonnenstrom eignen.

Aber die Stars des Abends waren natürlich die engagierten Nachwuchsfeuerwehrkräfte im Alter zwischen sieben und 17 Jahren und ihre Ausbilder.   

Im Rahmen von kurzweilen Präsentationen informierten sie anschaulich über ihre Ausbildung, die in mehreren Bausteinen erfolgte. Es wurden die Vor- und Nachteile sowie Grenzen beziehungsweise Hindernisse für den Einsatz von regenerativ erzeugter Energie gezeigt. Neben viel Theorie rund um Klima- und Umweltschutz lernten sie auch, wie man sich mit Strommessgeräten im Feuerwehrgerätehaus und zuhause auf die Suche nach Stromräubern macht.  

Am Freitagabend stellten sie ihre Erkenntnisse, wie die Alexa die ständig zuhört und dafür Strom braucht, aber auch den Router der 24 Stunden an 365 Tagen unter Strom steht, vor. „Übrigens, nun ist bei den meisten der Router nur noch dann an, wenn man ihn braucht“, so die Kids. Sie stellten ihren Versuch mit der Zitronenbatterie vor und berichteten von ihrer Führung durch die Bad Schussenrieder Kläranlage. Hier sei den Klimaschutzmanagern auch bewusst geworden, wie aufwändig Wasser gereinigt werden muss und, dass es ein sehr wichtiges Lebensmittel ist, mit dem man äußerst verantwortungsbewusst umgehen sollte. Sie nahmen das Feuerwehrhaus sowie alle elektrisch betriebenen Gerätschaften genauestens unter die Lupe und prüften diese auf Herz und Nieren. Im Feuerwehrhaus wurde übrigens als Sofortmaßnahme die Beleuchtung des Getränkeautomaten abgestellt und viele weitere kleinere Maßnahmen umgesetzt. Bei den Thermografieaufnahmen wurden größere Energiefresser festgestellt, hier gibt es also noch viel Potential. Eines der Probleme ist beispielsweise, dass die Umkleideräume im Garagenbereich liegen. Aber die Feuerwehr hat auch hier nach einer kurzfristig umsetzbaren Lösung gesucht, die es ermöglichen soll, die Temperatur im Fahrzeughallenbereich deutlich abzusenken. Übrigens war der ständig steigende Energieverbrauch Grund für die Projektidee, denn Bürgermeister Achim Deinet gab der Wehr den Auftrag zu ermitteln, woran dies liegt, wie dieser in seinem Grußwort erklärte.

Wie Photovoltaik funktioniert, das zeigten die Kids der Kinderfeuerwehr mit ihrer Energie-Show, die zeigte, was passiert wenn die Sonne scheint und was passiert, wenn eine Wolke vorbeikam. Für diese tolle Vorführung erhielten die Kinder großen Applaus.

Am Ende der Veranstaltung erhielten die Kinder und Jugendlichen ihre Juniorklimaschutzmanager-Urkunde und als Belohnung eine solarbetriebene Powerbank beziehungsweise einen Bausatz für ein Solar-Rover. 

„Die Jugend ist Dreh- und Angelpunkt beim Klimaschutz, sie sind die Schnittstellen zum Elternhaus, zur Schule und den Vereinen“, so Walter Göppel, Geschäftsführer der Energieagentur Ravensburg/Biberach. Bereits durch Bewusstseinsbildung und kleine Änderungen im Nutzerverhalten, kann der Energieverbrauch deutlich gesenkt werden. Dies bringt nicht nur eine Reduzierung der Energiekosten mit sich, sondern leistet zugleich aktiv einen Beitrag zu mehr Umwelt- und Ressourcenschutz.

Die Kinderfeuerwehr hat im Vorfeld des Projekts bereits schon mit dem Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit begonnen, informierte Thomas Jaster, Ausbilder der Kinderfeuerwehr. Bei ihrem Umwelttag haben die Kids an der Schussen (leider) neun, überwiegend mit Plastik, gefüllte Müllsäcke eingesammelt.  

Laut Deinet ist die Stadt Bad Schussenried beim Klimaschutz Vorbild und hat als eine der ersten Pilot-European-Energy-Award-Städte im deutschlandweiten Ranking bei Kommunen unter 10.000 Einwohner den hervorragenden dritten Platz erreicht.

Das neue Projekt ist nicht nur für Bürgermeister Achim Deinet und Walter Göppel, sondern auch für Dieter Patzer, stellvertretender Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Bad Schussenried und Fabrizio Velenosi eine Herzensangelegenheit. Da gerade für alle Feuerwehren die Folgen des  Klimawandels eine Herausforderung bedeuten, soll auch der Feuerwehrnachwuchs die  Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Feuerwehr frühzeitig kennenlernen, wie zum Beispiel die Auswirkungen von Starkregenfällen und Stürmen.

Alle Informationen werden nun zusammengetragen und aufbereitet, um anderen Wehren bei Interesse eine Art Drehbuch zur Verfügung stellen zu können

Kinderfeuerwehr Bad Schussenried gratuliert Jugendfeuerwehr Bad Buchau zum Jubiläum

Die Jugendfeuerwehr Bad Buchau feierte am 06. und 07.09.2019 ihr vierzigjähriges Bestehen. Natürlich ließ es sich die Kinderfeuerwehr aus Bad Schussenried nicht nehmen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Mit zwei Mannschaftstransportwagen fuhr das Betreuerteam mit den Kindern am Freitagnachmittag in die Nachbarstadt. Die Jugendfeuerwehr Bad Buchau hatte an ihrem Feuerwehrgerätehaus ein imposantes Programm zusammengestellt. Mit verschiedenen Vorführungen, einer Fahrzeugausstellung, Mitmach-Aktionen und einer großen Hüpfburg kamen die Kinder der Kinderfeuerwehr aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Mit einem kleinen Präsent der Kinderfeuerwehr gratulierten der Leiter der Kinderfeuerwehr Thomas Jaster und der Betreuer Fabrizio Velenosi dem Jugendleiter aus Bad Buchau Johannes Daiber und dessen Stellvertreter Michael Briem zum Jubiläum der Jugendfeuerwehr Bad Buchau. Beeindruckt von einer sehr gut organisierten Jubiläumsfeier fuhren die Kinder der Kinderfeuerwehr am frühen Abend dann wieder zurück nach Bad Schussenried.

 

Bild: Freiwillige Feuerwehr Bad Schussenried

Im Rahmen des Kreiszeltlagers der Jugendfeuerwehren im Landkreis Biberach, welches in diesem Jahr auf dem Festplatz in Bad Schussenried stattfand, besuchten die Kinderfeuerwehren aus Laupheim, Warthausen und Bad Schussenried das Oberschwäbische Museumsdorf in Kürnbach. Nach einem einstündigen Fußmarsch vom Zeltplatz erreichten die Kinderfeuerwehren mit etwa 50 Kinder und elf Betreuern das Museumsdorf. Kaum angekommen gab es keine Zeit zum Verschnaufen. Bereits am Eingang wurden die Kinder vom Museumsteam erwartet. Unter dem Motto „Heut' ist Waschtag! „und „Als die Urgroßeltern Kinder waren„, war es für die Kinder natürlich ein Erlebnis nicht nur zu sehen, sondern auch persönlich mitzuerleben, wie mühevoll und anstrengend das Wäschewaschen anno dazumal war. Aber auch die Schulzeit wie zu Großelternzeiten hatte Eindruck hinterlassen. So manches Kind hörte man sagen, dass dieses doch froh ist, in der heutigen Zeit zur Schule gehen zu dürfen.

Als besonderes und mit Spannung erwartetes Highlight war natürlich das Fahren mit der Minidampfbahn auf dem großräumigen Gelände des Schwäbischen Eisenbahnvereins, welches sich direkt an das Museumsgelände angliedert. An den strahlenden Augen der Kinder konnte man die Faszination für die kleinen Dampfbahnen ablesen. Kaum war die Lock angeheizt, ging es immer und immer wieder auf die etwa fünfminütige Reise über das groß ausgebaute Schienennetz. Für die Kinder wurden insgesamt drei verschiedene Züge gleichzeitig auf die Strecke gebracht. Egal ob Elektro-, Dampf- oder Kohlelock es war auf jeden Fall ein Riesenspaß für die Kinder. „Wenn wir nicht nach etwa 90-minütiger Bahnfahrt mit unserem Transfer zum Zeltlager abgeholt worden wären, dann würden die Kinder noch heute fahren“ so der Leiter der Kinderfeuerwehr Bad Schussenried Thomas Jaster. Ein besonderer Dank geht an das Team des Oberschwäbischen Museumsdorf und an den Schwäbischen Eisenbahnverein, der eigens für die Kinderfeuerwehren im Landkreis einen gesponserten Sonderfahrtag auf der wunderschönen Eisenbahnanlage eingelegt hatte.

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